Die Inseln Chalki und Alimia: Felsen und Superyachten soweit das Auge reicht.

//Die Inseln Chalki und Alimia: Felsen und Superyachten soweit das Auge reicht.

Die Inseln Chalki und Alimia: Felsen und Superyachten soweit das Auge reicht.

Der erste Blick auf Chalki ist fesselnd. Amphitheatralisch auf allen Seiten der kleinen Bucht gebaut erscheint aus dem türkisfarbenen Wasser Nimborio, die Hauptstadt und einzige Siedlung der Insel, wie eine alte, romantische Kinofilmszenerie.

Hier im Südosten der Ägäis liebt man es langsamer zu leben und das Glück in der Einfachheit zu finden. Die kleine Insel Chalki ist mystisch und hat eine jahrhundertelange, einzigartige Geschichte: Die Geschichte der Antike, als die blühenden Kupferminen der Insel ihren Namen schenkten (Halkos heißt auf Griechisch Kupfer), sowie der Araber, Genueser und Venezianer, die die Insel besetzten und mittelalterliche Burgen bauten; der Türken, die den Einheimischen im 19. Jahrhundert Privilegien in den Bereichen Wirtschaft und Bildung einräumten, bis hin zu den harten Jahren der Kolonisation durch die Italiener und der großen Abwanderung der Einwohner von Chalki auf die andere Seite des Atlantiks.

Bunt bemalte Herrenhäuser im italienischen Stil, mit großen Fenstern und Ziegeldächern, restaurierte neoklassizistische Herrenhäuser und verlassene Kapitänshäuser erzählen die Geschichte einer glorreichen Vergangenheit; Chalki war weltweit für das Schwammtauchen und den blühenden Handel mit Schwämmen berühmt.

Wenn man durch die gepflasterten, mit Bugainvilleen und Feigenkakteen geschmückten Gassen der Altstadt schlendert, fühlt man den Respekt der Einheimischen für die natürliche Schönheit und die Ästhetik ihrer Heimat.

Wir sind allerdings hier um zur unbewohnten Insel Alimia zu segeln, die sich zwischen Chalki und Rhodos befindet. Es handelt sich um ein Naturparadies mit jahrhundertelanger Geschichte. Sie ist deutlich niedriger als die Nachbarinsel Chalki und wirkt dadurch lieblicher, trotz des geringen Bewuchs.

Sie ist unbewohnt, ab und an wird sie von Fischern aufgesucht. Man findet hier eine ganze Reihe von inzwischen verfallenden Bebauungen unterschiedlichster Art, alle Zeugen ihrer jeweiligen Zeit. Die Insel ist für uns interessant, als große Liebhaber von “lost places” und für alle, die Abgeschiedenheit suchen. Keinerlei Versorgungsmöglichkeiten. Es gibt nur eine Bucht zum geschützten ankern, wir sind hier umringt von den wahrscheinlich 3 schönsten Segelyachten der Welt. Darunter auch eine 131m lange Swan Segelyacht.

Die Natur hier ist allerdings so gewaltig, dass auch die riesigen Schiffe nur wie Spielzeug-Schiffchen aussehen.

Der mit Seegras bewachsene Grund hält gut. Wir ankern mit Landleinen direkt vor dem kleinen Anleger im Süden der Bucht fast über einem gesunkenen Schiff.

Tipp:

• Hier kann man Reste von Kasernen aus der deutschen Besatzungszeit finden. Vorsicht sollte man hier wegen der baufälligen Decken von Kellerräumen und Zisternen walten lassen. Befremdlich wirken die noch aus damaliger Zeit erhaltenen Wandmalereien.

By |2019-08-15T05:42:38+02:00August 14th, 2019|Categories: Worldcruising|Tags: |0 Comments

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