Seit ein paar Tagen sind wir auf Corsica. 14 Stunden hat unsere Überfahrt von der Côte d’Azur gedauert und die duftende Macchia begrüßt uns schon 3 Seemeilen vor unserer Ankunft. Ein riesiger grüner Macchia-Teppich liegt über der gesamten Insel. Allein der Geruch ist unverwechselbar – eine Mischung aus verschiedenen Kräutern, wie Myrte, Rosmarin, Wacholder oder Ginster kombiniert mit der frischen Seeluft: Wunderbar!

Erst seit 2 Wochen sind hier überhaupt vereinzelt Touristen unterwegs und wir haben jetzt Anfang Juli noch ein absolutes Vorsaison-Feeling. Die Häfen sind halbleer und wir werden überall freudig begrüßt.

Corsica wird auch „Gebirge im Meer“ genannt . Die kleine Insel vereint alles, was sich ein Fahrtensegler wünscht: Hohe Berge, Flüsse zum Baden, Flusstäler zum Entlangwandern, weiße Strände wie in der Karibik, Kulinarik à la Francaise und schöne Ankerplätze.

In einer wunderschönen Bucht gelegen, hat sich das kleine Fischerdorf von Saint Florent über die Jahre zu einem bekannten Ankerplatz entwickelt und Yachthafen kann sich sehen lassen.

Die Sonnenuntergänge sind absolut spektakulär. Es macht mich sehr glücklich zu beobachten, wie die französischen und italienischen Jugendlichen nach dem langen Lockdown hier ganz vorsichtig hier wieder ihr Leben feiern können.

“Le soleil a tant fait l’ amour à la mer qu’ils ont fini par enfanter la Corse…” -Antoine de Saint-Exupéry.

Partygirl Ambra
Yachthafen Saint-Florent