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Authentisch und pur : La Maddalena

Von |2020-08-01T07:01:51+02:00August 1st, 2020|Kategorien: Sardegna, Worldcruising|Tags: |

Die Inselgruppe Arcipelago della Maddalena ist seit den 90ern Nationalpark und ist einer der schönsten und pursten Orte Sardiniens. Völlig unberührt, hier ist menschliches Eingreifen praktisch verboten. Man darf hier in der Bucht noch nicht mal mit dem Dinghy ans Ufer der Strände fahren, nur hinschwimmen. Keine Bar, kein Hotel, keine Infrastruktur. Seit meiner Kindheit hat sich hier nichts verändert. Für mich eines der wundervollsten Plätze der Erde. Der Archipel besteht aus 7 Inseln: Die Insel La Maddalena, die Insel Caprera, die Insel Budelli, Santa Maria, Spargi, Santo Stefano und Razzoli. Alle authentisch und wild. Die Cala Serena-Bucht auf Caprera ist einfach atemberaubend, mit ihren massiven Felsen, die in flaches, türkisfarbenes Wasser getaucht sind. Wir ankern auf 4 Metern und bleiben erstmal hier.... Steineichen, Pinine, Wacholder, Erdbeerbäume und mediterrane Pflanzen gedeihen hier. Auf Caprera findet sich auch eine weltweit bekannte Segelschule. Wer segeln lernen will, findet hier einen ganz besonderen Ort. Insbesondere im Nordosten der Insel liegen spektakulär schöne Buchten wie etwa Cala Coticcio. Die Coticcio Bucht liegt versteckt und ist auf dem Landweg nur schwer erreichbar. Hier findet sich ein regelrechtes Aquarium mit vielen Fischen und Seesternen. Hier noch ein kleines Video!

Bonifacio: Schönheit auf der Klippe

Von |2020-07-30T07:44:48+02:00Juli 29th, 2020|Kategorien: Corsica, Worldcruising|Tags: |

Die Einfahrt zum Hafen ist wohl die imposanteste im ganzen Mittelmeer. Weiße Kalkwände, kristallklares Wasser und schwindelerregende Schönheit – 60 Meter über dem Meer thront Bonifacio und lockt mit der besten Aussicht auf Corsica. Wer auf der Suche nach dem spektakulärsten Hafen der Insel ist, der ist hier richtig. Bis an den Klippenrand drängen sich die Häuser der Altstadt von Bonifacio. Vom Hafenkai an der Kirche St-Erasme führt eine breite Treppe hinauf zur hinauf zur Oberstadt (Ville Haute). Sie endet an der Saint-Roch-Kapelle, die 1528 für die Pestopfer der Insel errichtet wurde. Mehr als 4000 Insulaner hatte der Bazillus, der von Handelsschiffe aus dem Schwarzen Meer eingeschleppt worden war, hingerafft – damals ein Drittel der Inselbevölkerung. Viel früher lebte in den Grotten der Steilküste die Dame von Bonifacio. Fast 9000 Jahre alt sind ihre Knochen – der älteste Menschenfund auf Korsika. Was für Legenden, was für eine Landschaft, was für eine Lage! Im Hafen ist die Stimmung relaxt und ein hervorragendes Restaurants reiht sich ans nächste. Wir essen Austern, rohen Fisch und Gambas bis zum umfallen. Tolle Spezialitätenläden sind im näheren Umkreis zum Hafen und auch einen größeren Supermarkt finden wir gleich an der Mole . Ach ja, endlich können wir unsere super leichte Carbon Gangway (Exit Carbon) einweihen..... On our way to Sardegna!

Living as a free spirit.

Von |2020-07-26T18:06:17+02:00Juli 26th, 2020|Kategorien: Worldcruising|Tags: , |

Bonjour, southern Corsica. We are on our way. Sailing away, killing off the hours. You belong somewhere you feel free. You belong in a boat out at sea. It’s a different time in the world, isn’t it? We are certainly being called to make some major shifts. How are you feeling and how has the Corona virus effected you and your community? We are also being called to love ourselves, each other and our planet... Wir sind alle im Umbruch. Noch vor wenigen Wochen unvorstellbar, hat tatsächlich ein winziger Virus die ganze Welt lahmgelegt, hat uns veranlasst, Dinge grundlegend zu überdenken und zu hinterfragen was wirklich wichtig ist. Jetzt ist alles anders. Wir sind auf uns selber zurückgeworfen, werden mit unseren tiefsten Ängsten konfrontiert, sind aufgerufen, ihnen ins Gesicht zu schauen, uns mit ihnen zu befassen und alles was noch ungelöst ist zu erlösen. Leben wie ein Freigeist, dass wäre es. Für immer und ewig.

Le savoir-vivre – Die französische Lebensart

Von |2020-07-11T11:50:02+02:00Juli 11th, 2020|Kategorien: Boatlife, Corsica, Worldcruising|Tags: |

Die beste Zeit um auf Corsica zu segeln ist JETZT. Trotz Schulferien in Frankreich geht es hier so ruhig und gechillt zu wie normalerweise Anfang der Saison. Lässig ist es hier: Le savoir-vivre ist eben die Kunst, das Leben zu genießen. Franzosen gelten weit über die Grenzen hinaus als Lebenskünstler, Genießer und Kenner gehobener Lebensart. Jeder Franzose versteht auf seine ganz eigene Art etwas vom savoir-vivre. Das verbindet die Nation und hält sie zusammen. Ein Lebenskünstler steckt in jedem Franzosen, egal wo er lebt. Es geht nicht nur ums Essen und Genießen, es geht um Solidarität und Gemeinschaft und auch um ein Stück um Gelassenheit. Fast in einem Atemzug mit savoir-vivre lässt sich der Ausdruck „laisser faire“ nennen, wenn es um typisch französische Eigenschaften geht. Laisser faire heißt so viel wie Toleranz, Lässigkeit, Gelassenheit. Franzosen lieben ihre Freiheit und sie gestehen sie auch jedem anderen zu. Ein jeder mag nach seiner Facon glücklich werden, das steckt im Kern von laisser faire. Calvi ist übrigens wunderschön. Wir ankern vor der Zitadelle und folgen bei Sonnenuntergang dem Panoramarundweg, der kreuz und quer durch das Gelände führt. Einige Häuser scheinen geradezu mit dem Fels verwachsen zu sein. Ein Labyrinth schmaler Gassen, Treppenwegen und Durchgängen verbindet sie. Das Motto des ältesten Nachtclubs (Tao) steht hier übrigens bis heute als Mural auf der Wand. „Vivez heureux aujourd’hui, demain il sera trop tard“ – Lebt heute glücklich, morgen kann es zu spät sein.“ Wie wahr! Das Naturschutzgebiet Scandola südlich von Calvi ist mit seiner wilden Küste, die von imposanten Riffen und kleinen Inseln gesäumt ist, eines der schönsten geologischen Phänomene der Insel. Ankern ist hier verboten aber um die Ecke ist ein absolutes Highlight: Die Girolata! Der Ort besteht aus etwa 10 Häusern, die sich terrassenförmig an den Berg schmiegen, der Ruine eines genuesischen Forts und [...]

North of Corsica: Nature is pleased with simplicity!

Von |2020-07-08T20:32:02+02:00Juli 8th, 2020|Kategorien: Worldcruising|

Plage de Saleccia, so rocky and wild! His remoteness and relative inaccessibility means the beach remains mercifully unspoiled – giving him a rare charm that is hard to come by elsewhere in the Med Sea. Blu water, amazingly crystal clean, a breathtaking view and white sands !!! Wir ankern alleine an diesem Traumstrand an der Küste der Désert des Agriates, schwer zugänglich mit dem Dinghy wegen der Brandung, dafür aber umso schöner! Der Saleccia Strand ist auf jeden Fall ein Paradies auf Erden: Etwa einen Kilometer lang mit dem kristallklaren Wasser und weißem, fast tropischem Sand. Der Zugang zum Strand vom Land aus ist schwierig, deshalb ist er auch so leer. Life is either a daring adventure or nothing!💋

Corsica – Die immergrüne und so lässige Insel !

Von |2020-07-07T15:52:46+02:00Juli 7th, 2020|Kategorien: Corsica, France, Worldcruising|

Seit ein paar Tagen sind wir auf Corsica. 14 Stunden hat unsere Überfahrt von der Côte d’Azur gedauert und die duftende Macchia begrüßt uns schon 3 Seemeilen vor unserer Ankunft. Ein riesiger grüner Macchia-Teppich liegt über der gesamten Insel. Allein der Geruch ist unverwechselbar – eine Mischung aus verschiedenen Kräutern, wie Myrte, Rosmarin, Wacholder oder Ginster kombiniert mit der frischen Seeluft: Wunderbar! Erst seit 2 Wochen sind hier überhaupt vereinzelt Touristen unterwegs und wir haben jetzt Anfang Juli noch ein absolutes Vorsaison-Feeling. Die Häfen sind halbleer und wir werden überall freudig begrüßt. Corsica wird auch „Gebirge im Meer“ genannt . Die kleine Insel vereint alles, was sich ein Fahrtensegler wünscht: Hohe Berge, Flüsse zum Baden, Flusstäler zum Entlangwandern, weiße Strände wie in der Karibik, Kulinarik à la Francaise und schöne Ankerplätze. In einer wunderschönen Bucht gelegen, hat sich das kleine Fischerdorf von Saint Florent über die Jahre zu einem bekannten Ankerplatz entwickelt und Yachthafen kann sich sehen lassen. Die Sonnenuntergänge sind absolut spektakulär. Es macht mich sehr glücklich zu beobachten, wie die französischen und italienischen Jugendlichen nach dem langen Lockdown hier ganz vorsichtig hier wieder ihr Leben feiern können. "Le soleil a tant fait l' amour à la mer qu'ils ont fini par enfanter la Corse..." -Antoine de Saint-Exupéry. Partygirl Ambra Yachthafen Saint-Florent

La vie en rose in Saint Tropez

Von |2020-06-28T07:37:46+02:00Juni 28th, 2020|Kategorien: Côte d'Azur, Worldcruising|Tags: |

Wir staunen hier gerade rückwärts, wieviel Mitmenschlichkeit in den Tagen des Virus dann doch entstanden ist. Es gibt anscheinend historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert. Diese Zeit ist jetzt. Das viele Fliegen, Rennen und die Fremdbestimmung hat ein Ende. Videokonferenzen gehen auch vom Schiff aus. Das Virus erzeugt hier an der Côte d’Azur gleichzeitig neue Nähe unter allen Nationen. Wir haben Menschen kennengelernt, die wir sonst nie kennengelernt hätten. Ein Taxifahrer erzählt uns, dass wir seine ersten Kunden sind, nachdem er 2 Monate lang mit 2 kleinen Kindern in einer winzigen Wohnung eingesperrt war. Er freut sich wie verrückt. Ein einheimischer Segler macht ununterbrochen Fotos vom Strand weil er sagt, dass seit den 70er Jahren das Wasser nicht mehr so klar war. Delphine begleiten uns 2 Seemeilen vor dem Hafen. Wir rücken alle näher und sitzen alle in einem Boot. Saint Tropez ist seit ein paar Tagen gesteckt voll mit Seglern, die ihre wiedergewonnene Freiheit feiern. Ach und auch die Paparazzi haben wieder die Jagd aufgenommen auf russische Oligarchen. Cheers, auf jedes einzelne Leben, es ist so verdammt wertvoll. Die A Yacht ist eine Segelyacht des russischen Oligarchen Andrei Melnitschenko. Mit einer Länge von knapp 143 Metern über alles die größte Segelyacht der Welt!!!

Don’t let summer slip away— sailing is fun, it’s safe, and it’s good for your health.

Von |2020-06-26T18:27:56+02:00Juni 26th, 2020|Kategorien: Ambra Launch, Côte d‘Azur, France, Worldcruising|Tags: |

Beautiful anchorage between Ile Sainte Marguerite and Ile Saint-Honorat (islands) about 3nm off Cannes. The Îles de Lérins consist of two main islands, with two mini ports which are reached only by smaller private boats. The largest, Île Sainte-Marguerite, is full of hidden coves, tidal pools and tiny beaches and is crisscrossed by a network of well-marked walking trails. For divers and snorkelers, the waters around and between the islands are a marine paradise, home to scores of protected species. Just over three quarters of a mile long and less than half a mile wide, tiny Île Saint-Honorat is home to the Abbaye de Lérins, where 20 Cistercian brothers live a life of solitude tending acres of vineyards from which they make award-winning wines. Pizza delivery ! Soooo tasty.... Our latest video ♥️

Launching Ambra: This girl is on fire!

Von |2020-06-21T18:39:13+02:00Juni 21st, 2020|Kategorien: Nautor’s Swan, Worldcruising|Tags: |

Erstes Selfie! Der erste Eindruck ist grandios! Bonjour! Zwick mich, ich glaube ich träume dies alles hier. Es ist Sonntag und ich liege doch tatsächlich unter dem Sonnendeck auf der Ambra im malerischen Hafen von Villefranche-sur-Mer. Eine unglaublich intensive Woche liegt hinter uns. Alle Segel von Elvstrøm Sails Am Montag sind wir hier vollbeladen bis unters Dach mit Auto samt Anhänger angekommen und hatten keinen blassen Schimmer, wie lange es wohl dauern würde bis wir zum ersten Mal auf unser neuen Ambra aufs offene Meer rausfahren würden. Oh happy day. Captain of Ambra. Wir haben den Umzug von der Victoria auf die Ambra wirklich unterschätzt. Zusätzlich unseren persönlichen Sachen haben wir u.a. die komplette Kücheneinrichtung inklusive Espresso-Maschine, alle Segel, das Dinghy mit Außenbordmotor, ein SUP, 10 Fender mit Leinen , Fahrräder, zusätzliche Anker sowie Bettwäsche, Bettdecken und Handtücher für 8 Personen und on top die ganze technische Ausrüstung aus München mitgebracht. Puh. Alle Fender-Socken, Shirts und Cappies von Fender-Design Wir wurden super professionell von Nautor’s Swan empfangen und sogar Thorsten Flack von Nautor’s war aus Hamburg gekommen. Wir haben uns bei ihm super aufgehoben gefühlt und sind ihm sehr dankbar für seine tolle Eiweisung. Es ist sooooo aufregend! Die ersten 2 Tage waren die Elektriker, die Mechaniker und die Segelmacher an Board und es wurde gefühlt jedes einzelne Schräubchen nochmal kontrolliert und wir haben jede Schublade 3mal neu eingerichtet. Dann endlich ging es los für die Übergabe und wir segelten direkt mit 10 Knoten raus Richtung Cap Ferrat. Main ist auch hübsch Zum ersten Mal am Steuer einer Swan! Ein wundervoller Tag für uns, der Tag der Tage und wir sind super happy mit Ambra. Sie ist schnell, geräumig, chic bis ins Detail, super modern und auch für uns als kleine Crew gut zu segeln. Mehr dazu im Detail später, [...]

Der Wind, das Meer und die neue Freiheit

Von |2020-06-21T14:44:18+02:00Juni 14th, 2020|Kategorien: Ambra Launch, France, Worldcruising|Tags: , , , |

Es wird Zeit, sich wieder richtig Wind um die Nase wehen zu lassen und aufs Meer zu schauen. Die EU öffnet morgen Früh ihre Grenzen und wir alle haben ein Stück Freiheit zurück. Abfahrt in Finnland Es geht los! Die gute Nachricht kam dann doch unerwartet und das GO für uns überraschend schnell. Mitten im Corona-Lockdown planten wir mit Nautor’s Swan und Sleepy (www.sleepy.de) unseren Yachttransport von Finnland an die Côte d’Azur. Der lange Landtransport von Nautor’s bis Nizza (3000 km) erfolgte mit diesem modernen LKW, luftgefedert, hydraulisch gesteuert sowie satellitengestützt, damit die kostbare Fracht jederzeit geortet werden kann. Sleepy hat alles erstklassig erledigt: Die Überprüfung der Fahrtstrecke, die Beschaffung von Sondergenehmigungen und der Begleitfahrzeuge sowie die schwierige Streckenplanung. Außerdem wurden uns ständig aktuelle Bilder geschickt. Klasse..... Angekommen in Antibes Yesssssss All hands on deck Da wir erst am 15.6. einreisen dürfen, wurde alles so geplant, dass der Mast erst diese Woche in Antibes gestellt wurde und dann sofort nach Villefranche auf dem Wasserweg von Nautor’s überführt werden konnte. Ein Jahr lang haben wir in unserem Keller in München Ambra’s neue Ausstattung gesammelt und jetzt endlich verladen. Wir haben gepackt, der Hänger ist voll mit den neuen Segeln, das Auto auch bis unters Dach, der Captain ist bereits unterwegs nach Nizza mit Zwischenstopp in Österreich. Ich fliege am Tag der EU-Öffnung mit der ersten Lufthansa-Maschine am Montag um 7 Uhr nach Nizza und bin soooo aufgeregt. Hoffentlich klappt das alles. In Villefranche erwarten uns die Segelmacher , Yves von Nautor’s France und sogar Thorsten Flack aus Hamburg wird kommen..... Ambra wartet am Steg Der Captain ist schon in Österreich und wartet auf die Öffnung der Grenze von Italien nach Frankreich Hunderte von qm Segel auf dem Hänger

Tiwal first Impressions

Von |2020-05-30T12:10:57+02:00Mai 30th, 2020|Kategorien: Worldcruising|Tags: , |

*Advertising After our extended winter sailing break - we can’t wait to go sailing again.We are so exited that our new sailing fun addition - Tiwal arrived. Since sailing on our nearby lakes was not permitted due to Corona, we started to unpack and rigg the Tiwal boat for the first time at home. This was so easy and for the first time it takes a little longer since some configurations remain in place. After the look down here in Bavaria we had the opportunity to sail on lake Starnberg for the first time. Unlike our new Swan Ambra, Tiwal fits in every car! Dream big pack small is the slogan from Tiwal. Unlike our new Swan Ambra, which is now on the way from Finland to France, you do not need heavy transport equipment such us Sleepy yacht transport.We looked for an inflatable dinghy to be carried on our new Swan and discovered Tiwal in the media and the Boot Duesseldorf show. While cruising we spend a lot of time on anchor and wanted something fun to discover the area around us. Sailing is our favorite way and sustainable as well. Form factor while packed, weight and sailing pleasure are our main criteria and Tiwal 2 seems the perfect fit.The setup ashore was easy and the air pump is powered by a battery. The battery will last to inflate and deflate the vessel. To reach the full pressure of the hull, you need to top up the pressure with a manual pressure pump.We tested the first time Tiwal in very light wind and cold water nearby at lake Starnberg. However, it is so much fun and convenient to sail. The sailing vessel will get to speed with little wind and I did not get any water inside, which is [...]

Segeln in Corona-Zeiten

Von |2020-04-19T19:41:30+02:00April 19th, 2020|Kategorien: Worldcruising|

Die Freiheit auf dem Wasser ist unser Lebenselixier. Momentan ist aber leider auch die See nicht mehr „der letzte freie Ort der Welt“. Corona ist global und erbarmungslos. Sozusagen über Nacht liegen weltweit alle Yachten fest und dürfen die Häfen, Buchten und Inseln nicht mehr verlassen. Die Schiffseigner kommen nicht zu ihren Yachten und die Häfen sind bis auf weiteres geschlossen. Viele unserer Freunde sind über den Atlantik gesegelt und dürfen keine sicheren Häfen mehr anlaufen. Die Lage ist momentan unübersichtlich bis chaotisch, jeden Tag gibt es neue Einschränkungen. Abwarten heißt die Devise. Unsere neue Ambra steht auf dem Gelände von Nautor‘s Swan in Finnland und wartet auf die Öffnung der Grenzen. Wir organisieren mit verdammt viel Optimismus unsere Überführung nach Nizza und hoffen auf einen verspäteten Beginn der Saison. Die äußere Unfreiheit in die innere Freiheit positiv zu übersetzen ist das Gebot der Stunde, die einst verlorene Seelenruhe zurückgewinnen und dem getriebenen Ich ein Stück weit Frieden, Langsamkeit und Besinnlichkeit zu geben. Das bleibt das Einzige, was uns in diesen Zeiten übrig bleibt. Verwandeln wir sie zu einer neuen Tugend, die in der Beschränkung möglicherweise einen neuen Sinn zu Reflexion, zu einer neu sich erfindenden Innerlichkeit und besonneneren Ruhe findet. Nur die Ruhe ist heiter, die uns die Vernunft schenkt ! Vielleicht fühlen wir uns ganz bald noch viel freier als vor dem unfreiwilligen Hausarrest..... „Now more than ever, it’s important that we connect with each other! Hold fast and stay strong until we all set sail again....“

Ambra is born: It’s time for growth, change und new beginnings! Can’t wait to sail away.

Von |2020-04-03T06:54:59+02:00April 2nd, 2020|Kategorien: Worldcruising|Tags: |

Good news! Ambra is nearly ready and she’s waiting for us in Finnland for delivery. Unfortunately all the borders are closed because of the virus and while the number of Coronavirus cases keeps in increasing, it does so at a lower pace. Most recently, it took seven days for the number of infected persons to double in the German capital. Before, it doubled in less days. This good news item does not mean the crisis is about to end, but that the ‘contact ban’ and other measures that were taken in Germany seem to be showing their first expected effect. We will get through this together. Love and hope is what gets us through. In these times of social isolation, we all take a moment to slow down and reflect. We try to stay positive and keep on planning your next sailing trips. Thankful to be quarantined with my husband and captain. We all have to find a routine that makes us happy. We try to find peace in the simple things and stay positive. I believe we can grow closer in the end, finding each other in this crisis. Let’s distance ourselves from each other today so that we can embrace each other more warmly tomorrow. Because of this quarantine, we have bonded with and supported each other in ways that I’ve never experienced! Stay home and stay safe everyone! We keep on planning our first sailing trips to Italy... bacione Biggi „Nobody can go back and start a new beginning, but anyone can start today and make a new ending.“ Love at first sight ♥️

News aus der Werft. Der Countdown für Ambra läuft!

Von |2020-04-02T16:49:23+02:00Februar 7th, 2020|Kategorien: Worldcruising|

Heute gab es tolle Neuigkeiten aus Finnland. Ambra sieht schon verdammt gut aus und wir sind exakt im Zeitplan. Anfang April kommt sie in Finnland fertig aus der Werft und wird dann mit einem Schwertransporter nach Südfrankreich transportiert. Ende April werden wir vor Ort sein und können loslegen. Schon jetzt ist unser Keller voll mit neuen Schwimmwesten, Sicherheitsausstattung, Geschirr, Gläser, Bettwäsche und einiges wird gerade noch gefertigt. Wir haben ein neues Dinghy, Solarpanels, Außenborder, Lithium-Ionen-Batterien, Leinen, Fender und ganz viel mehr. Es war viel Arbeit die Hersteller zu vergleichen und sich zu entscheiden. Ein neues Logo haben wir auch! Wir können es kaum erwarten, Euch alles vorzustellen. Wir überlegen uns gerade, wie wir die ganzen Sachen nach Frankreich bringen sollen. Entweder fahren wir mit 2 Autos oder wir mieten ein Wohnmobil. Es wird auf jeden Fall abenteuerlich. Meine tollen Magnet-Gläser von Silwy! ( www.silwy.de) Wir melden uns bald mit ganz viel neuen Tipps..... Bis dahin, haltet durch, der nächste Frühling kommt bestimmt.

Boat Show Düsseldorf 2020

Von |2020-01-26T06:59:22+01:00Januar 24th, 2020|Kategorien: Worldcruising|Tags: , , , , |

Hallo aus dem Epizentrum der Wassersportwelt! Endlich. Mein erster Weg führt mich direkt zu Nautor's Swan. Es ist schon ein tolles Gefühl die Halle zu betreten und alle großen Segelträume nebeneinander stehen zu sehen. Es ist magisch. Da ist sie. Die neue Swan 48, gewaltig.....Wir schauen in jede Ecke und sind begeistert. Der Tag auf der Messe wird anstrengend. Neue Ausrüstung für unsere Ambra finden, Hersteller treffen, neue Boote ansehen, Segler treffen.... und träumen – pure Leidenschaft auf der Boot 2020 in Düsseldorf. Fender-Design unser Partner für Fender-Socken Wer die Wahl hat, hat die Qual Discovering the Swan 48 at boot Düsseldorf 2020. She’s the older sister of our Ambra..... (Swan 48 number 8) Boot Düsseldorf is the world’s largest and most international indoor fair for boats. Boasting more than 1,900 exhibitors from more than 65 countries, the 2020 edition of boot Düsseldorf is the ideal event for sailing enthusiasts. Catching up with as many lovely friends as possible! Swan 48 ..... mein erster Blick in die pantry Neue Segel von Elvstrom Sails Check our new YouTube Video Hope to meet you soon! Biggi & Torsten

Happy New Year 2020 to all friends around the world 🌎

Von |2020-01-01T06:14:49+01:00Dezember 31st, 2019|Kategorien: Griechenland, Worldcruising|Tags: , , , , , |

This time of year is always a soft nostalgic one, where the things slow down just a bit. Enough to give me some time to process the wild ride the past 365 days have been, the lessons learned, things lost and won, the joys and sorrows of another year and all the hopes for the new one. Thank you, Worldcruisingstories, for 6 years of passion. In 2019 we had an exciting cruising year through Greece and Turkey and discovered so much. Thank you for following and supporting our journey - I am still developing ideas and I appreciate you cheering me on or advising me from the sidelines. I am beyond excited what 2020 will hold: it will be a good year anyhow. I wish you all an adventurous New Year. My Year of Learning will start with the Launch of Ambra (our new Swan 48) in March in Villefranche-sur-Mer! this is the recipe of life said my mother as she held me in her arms as i wept think of those flowers you plant in the garden each year they will teach you that people too must wilt fall root rise in order to bloom We are actually skiing in Austria 🇦🇹 with friends and family...... Happy New Year 2020 to all friends around the world 🌎 ♥️ Biggi #yearoflearning #endings #seeyouin2020 #newbeginnings

Joining the Swan Family!

Von |2019-12-10T18:25:18+01:00November 25th, 2019|Kategorien: Worldcruising|Tags: , |

The most effective way to do it, is to do it! Es gibt Tage, die verändern alles. Für uns war es der 21. Januar 2019, unser erster Morgen auf der Boot in Düsseldorf. Wie jedes Jahr hatten wir 2 Tage auf der Bootsmesse eingeplant und haben eher zufällig den Stand von Nautor’s Swan betreten. Thorsten Flack und Britta Bunkenburg (hier ein gemeinsames Foto von der Premiere der Swan 48 in Cannes), die den Vertrieb in Deutschland verantworten, zeigten uns die Pläne für die neue Swan 48. Es gab bereits 7 Blindbestellungen und wir brannten sofort für das innovative Konzept. Thorsten war bereits Follower meines Blogs und hatte sogar über mein Instagram Profil seine Lebensgefährtin Sanny kennengelernt. Es hat mich fast umgehauen..... denn Sanny wurde gleich mal per WhatsApp Video zugeschaltet. Wir hatten uns endlich gefunden und sofort eine ganz besondere Verbindung. Swans werden seit 40 Jahren in einer Gegend gebaut, unweit des Polarkreises, im finnischen Pietarsaari. Die Marke steht für Qualität, die Yachten sind unbeschreiblich elegant, verlässlich, und sie performen. Ich persönlich hatte nie etwas Schöneres gesehen und war auch gleich begeistert von dem Team um die italienische Geschäftsleitung. Dieser Mix aus finnischer Bootsbau-Erfahrung, italienischem Interior-Konzept und dem zeitlosen Design von Germain Frère..... gewaltig! Zu den Fakten: Das gesamte Deck der Swan 48 ist aus Teakholz und die Sprayhood lässt sich komplett versenken. Der Rumpf ist voluminös und bleibt achtern sehr breit. Im halboffenen Heck ist eine Dingi-Garage eingebaut, die per Heckklappe erreicht wird. Die Eignerkabine mit eigenem Bad inklusive separierter Dusche befindet sich vorne. Steuerbord achtern liegt die sogenannte VIP-Kabine mit zwei großen Einzelkojen, die sich mit Einlegepolstern zu einer riesigen Koje vergrößern lassen. Backbord gibt es eine konventionelle Gästekabine. Es gibt doppelte Ruderblätter und der Mast steht weit hinten für größere Vorsegel. So sollen vorne am Ende des [...]

The early morning has gold in its mouth

Von |2019-11-03T06:09:37+01:00Oktober 24th, 2019|Kategorien: Worldcruising|Tags: , , |

For all those who dream of sailing the seas one day, this one is for you: Mornings, for me at least, are the most productive time of day. I like to do some writing in the morning, when there are no distractions, before I check my email or blog stats. People who wake late miss one of the greatest feats of nature, repeated in full stereovision each and every day - the rise of the sun. I love how the day slowly gets brighter, when the midnight blue turns to lighter blue, when the brilliant colours start to seep into the sky, when nature is painted in incredible colours. I like doing my early morning swim during this time, and I look up at the sky and say to the world, “What a glorious day!” Really. I really do that. Hey, and very significant benefit of waking up early is reduced stress level. When you rise early, it eliminates the need to rush in the morning. You can then start your day on an optimistic note and such positivity often stays with you throughout the day. Getting up early instils you with positivity. A research has suggested that people who got up early were happier, not just for a short duration but overall in life. By the way, morning yoga is a great way to start the day! This little morning yoga sequence for beginners is wonderful for getting your blood flowing and your energy focused. The poses will strengthen and lengthen your body, and help you feel fit and flexible all day long in mind, body, and spirit. I have always been delighted at the prospect of a new day, a fresh try, one more start, with perhaps a bit of magic waiting somewhere behind the morning.

Hello from Cannes Yachting Festival! Nautor’s Swan presents its “Jewels Of The Crown “

Von |2019-09-14T08:13:26+02:00September 14th, 2019|Kategorien: Nautor’s Swan, Worldcruising|Tags: , |

Wow! We are discovering the new Porto Canto Sail Area! The world’s largest floating exhibition of new sailing boats. Exiting 400 m of quayside dedicated to mono-hulls! Nautor’s Swan presents its “Jewels Of The Crown“ ( The Swan 48 together with her sister models the Swan 65 and the Swan 78) All eyes on you: The new born Swan 48 is awesome! "One can safely say the Swan 48 is a new model created by the work of a team of experts, and she offers the best equipment and material specifications and solutions available in the market" The impressive brand new version of the mythical Swan 48. So happy to meet Misa Poggi, the incredible luxury yacht designer! The beautiful interiors reflect the traditional Swan style whose lines, while being classic and elegant, are modern and light at the same time. I love the styling of "Northern Light" in perfect Swan style. Check out the interior concept Vielen Dank an Britta Bunkenburg und Thorsten Flack (Nautor's Swan) für den tollen Tag! Check out, Giornale della vela, in Italiano!

Segeln in der Türkei und in Griechenland: Wo ist es schöner?

Von |2019-09-08T07:34:48+02:00September 7th, 2019|Kategorien: Griechenland, Türkei, Worldcruising|Tags: , , , , |

Segeln gibt mir das Gefühl, dass ich alle Orte erreichen kann – einfach Richtung Horizont aufbrechen und vom Wind treiben lassen. Es gibt so viele spektakulär schöne Plätze auf der Welt, die man wegen ihrer Lage oft nur mit dem Segelboot erreichen kann. Ich war dieses Jahr 3 Monate lang unter Segeln in Griechenland und der Türkei unterwegs und alle fragen mich jetzt: Wo ist es schöner, in Griechenland oder in der Türkei? Hier meine ganz persönliche Antwort: 1. Serviceparadies Türkei: Die Schönheit der Landschaft und der orientalische Lifestyle ist gewaltig. Die besten Marinas des Mittelmeeres und viele Gegensätze. Komfort einerseits, Natur pur andererseits. Die inzwischen hervorragende Infrastruktur für Segler: Man bekommt alles (Elektronik bis Segel und sonstige Ausrüstung, auch professionell eingebaut, besonders in Marmaris). Langfahrtensegler treffen ihre eigene Community und die Türken lieben Deutsche! Je westlicher, desto mehr Wind und offene See. Ideal für erfahrene Segler ist das Gebiet von Çesme zu den Dardanellen oder von Bodrum nach Kusadasi. Oder zu den Inseln des Dodekanes. Herrliche offene See: Bodrum - Patmos - Samos! Inselhüpfen nach Griechenland ist klasse! Aber auch südlicher (bei weniger Wind): Knidos - Rhodos - Marmaris. Und noch weiter südlich Marmaris - Kas. Die türkische Küste ist ein Ankerrevier. Die Buchten sind meist tief, deshalb gilt: viel Kette stecken. Wichtig sind auch Schwimmleinen zum Festmachen an Land. Das Manöver muß gekonnt sein. Alternativ legt man am privaten Steg mit Mooringleine (an einem der vielen Restaurants) an. Der Service ist kostenlos, aber gegessen wird dann am Abend im Restaurant. Für Privatyachten gilt das Transitlog für ein ganzes Jahr! Eventuell einen Agenten am Port of Entry beauftragen, er organisiert alles für 80 EURO. Hervorragend sortierte Supermärkte fahren die Buchten an und man kann mit dem Dinghy anlegen und einkaufen. Über die türkische Küche brauchen wir nichts zu sagen: sie gehört [...]

My Marina in Ekinçik: Mit ganz viel Liebe zum Detail !

Von |2019-09-07T12:16:39+02:00September 1st, 2019|Kategorien: Worldcruising|

Im Mündungsdelta des Dalyan Flusses liegt ein tiefer Nordeinschnitt, die sattgrün bewaldete Ekinçik Bucht. Gleich an Steuerbord nach der Einfahrt liegt die entzückende “My Marina”. Jedes Detail stimmt hier. Die schönen Fachwerkhäuser mit viel Holz haben hier echt Style und die Duschen und Bäder sind sehenswert und gepflegt! Der Blick von der Terrasse (Unbedingt Blue Crabs essen!) auf die unten liegenden Yachten ist umwerfend und die weite Bucht mit dem blitzsauberem Wasser ist traumhaft zum schwimmen. Außerdem ist die Marina der beste Platz um Eure Boote für einen Tag alleine zu lassen, also 2 Übernachtungen einplanen! Denn es lockt die Fahrt durch das Schilflabyrinth zum antiken Kaunos, den lykischen Felsgräbern, dem Ort Dalyanköy und dem Süßwassersee. Die Schilf-Flussfahrt gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen an der türkischen Küste. Wir passieren zunächst die flache Barre vom Meer ins Mündungsdelta und dann die Pfostensperre, an der den Fischen, die zum Ablaichen in den Köycegiz-See kommen, der Rückweg zum Meer abgeschnitten wird. Der Schildkröten-Strand liegt vor uns im Morgenlicht! Die Ruinen von Kaunos sind noch nicht vollständig freigelegt. Kaunos war eine bedeutende Hafenstadt, die mit Trockenfisch, Salz, Harz und Sklaven handelte, durch die Schlammablagerungen des Flusses Dalyan aber allmählich den Zugang zum Meer und damit ihre Bedeutung verlor. Sehenswert sind vor allem die mit kunstvollen Fassaden ausgestatteten Felsengräber (4. Jahrhundert v. Chr.). Von den Hügeln überblickt man die wundervolle Flusslandschaft mit dem Dorf Dalyanköy und das zu Füßen liegenden antike Theater von Kaunos. Wir sind um 7 Uhr bei uns am Schiff abgeholt worden und hatten ein kleines Boot mit Captain 6 Stunden für uns ganz alleine. Wir können die wirklich Tour sehr empfehlen, unbedingt über die My Marina buchen!

Wherever you’re going, there are people who share your passion!

Von |2019-08-28T13:52:13+02:00August 28th, 2019|Kategorien: Worldcruising|

Die türkische Art zu segeln ist anders. Erstmal froh sein, dass man da ist. Einfach so dasitzen, schauen, die Sonne genießen, das Meer, die Buchten, den Zikaden zuhören und nur das tun, was unbedingt notwendig ist. Wackelnde Stege, rumhängende Stromkabel, ungesicherte Treppen. Vieles ist hier improvisiert und ungeplant. Die Segelrouten werden gelassen angegangen, denn hier geht vieles langsam. Links von uns im Restaurant sitzen Engländer, die angestrengt ihren Törnplan besprechen und jetzt schnell ihr “ Mann über Bord Manöver” machen wollen. Rechts neben uns sitzt gechillt eine türkische Familie (seit 3 Stunden!) beim Lunch und es wird gelacht, gespielt (Tavla) und noch ein Baklava bestellt. Wir sind heute früh in der Quellenbucht (Tomb Bay) unterwegs und wandern hoch zu den Felsengräbern (1.Jahrhundert vor Christus), die direkt oberhalb von unserem ruhigen Ankerplatz liegen. Der Künstler Bedri Rahmi hat sich auch hier in der Bucht verewigt.... Mittlerweile werden wir übrigens in fast jeder Bucht durch unseren Instagram-Account erkannt und sogar von den vorbeifahrenden Yachten rufen die Segler “We follow you !!!” und schicken uns dann Fotos, die sie von uns gemacht haben. Wir hatten unglaublich nette Abende mit türkischen Piloten, schwangeren Frauen, Zahnärzten, Architekten und Unternehmern. Sie verfolgen unsere Segelreisen seit Jahren und wir haben viele gemeinsame Themen besprochen. Sie sind alle so liebenswert, gebildet, aufgeschlossen und warmherzig! Wir sind schwer beeindruckt von den türkischen Familien und bekommen so einen interessanten Einblick in die türkische Mentalität. Gestern gingen uns langsam die frischen Lebensmittel aus. Klasse, wenn genau dann der Supermarkt nach Hause kommt! Diese riesige Yacht wurde in eine Filiale der Migros Türk verwandelt. Dank einer Yacht-Länge von 40 Metern hat der Laden eine Fläche von rund 2200 Quadratmetern. Hier kann man auch noch abends um 22 Uhr sehr preiswert einkaufen. Sie fährt von Bucht zu Bucht durch das gesamte südtürkische Meer... [...]

Kleopatras Hamam und das lässige Adaia: Ein echtes Schlaraffenland !

Von |2019-08-28T10:58:55+02:00August 25th, 2019|Kategorien: Worldcruising|

Das Gebiet um Göcek hat eine von tiefen Einschnitten geprägte Küste und wir segeln täglich nur 1 Stunde zum nächsten Ziel. Es hat hier schon morgens 29 Grad. Wir schwimmen in der Ruine von Kleopatras Bad (Hamam Koyu). Ein echter Hingucker.... Das schicke Adaia Restaurant (Wallaby) direkt um die Ecke ist ein absolutes Paradies. Ein Top-Spieler eines türkischen Fußball-Vereins hat hier mächtig investiert. Holzstege mit bunten Kissen, eine Bar wie in der Karibik und Gärten auf verschiedenen Ebenen mit Bananenstauden. Hühner, Katzen, Ziegen, Hunde, Menschen..... lässig leben hier alle miteinander. Mittags kann man hier nur schwimmen oder im Schatten liegen aber nachmittags kommt meist thermisch sanft der Wind. Selbst Mitte August grünt und blüht es hier in üppigen Farben bis dicht an das Ufer. Gekocht wird hier noch mit Holz und dem Steinofen. Alle Ankerplätze sind gut geschützt inmitten schönster Natur und alten Ruinen. In vielen Buchten fällt der Grund unter Wasser genauso steil ab wie er an Land ansteigt. 10 Meter vom Ufer hat ankert man hier bereits auf 30 m Tiefe, man braucht also viel Kette und immer 2 lange Landleinen. Frisches Obst, Gemüse und gefüllte Crêpes werden übrigens zum Boot gebracht. Ach ja, ein Supermarkt fährt auch einmal am Tag in die Bucht..... was will man eigentlich mehr? Hier könnte man gut eine Woche verbringen, übrigens auch in der Hochsaison ruhig und entspannt! Langjährige Instagram- Follower ankern neben uns und bringen uns selbst produziertes Olivenöl und Süßigkeiten. Die Türken sind alle so nett und gastfreundlich, ich nehme mir vor in Zukunft auch kleine Gastgeschenke an Bord zu haben. Immerhin revanchieren wir uns mit Drohnenbildern! Wollt Ihr mal eine Woche die Gegend auf diesem schönen Segelschiff erkunden? Dann schau mal rein bei unseren netten Followern, sie können bis zu 6 Personen auf ihrer Yacht mitnehmen und sprechen übrigens [...]

Zeit für die türkische Südküste: Vibe high and the magic around you will unfold!

Von |2019-08-21T13:05:42+02:00August 21st, 2019|Kategorien: Worldcruising|Tags: |

Die nächsten 2 Wochen segeln wir langsam entlang der Südküste der Türkei. Nach einer echt wackeligen, stürmischen Nacht im Hafen sind wir von der Rhodos Marina aus gestartet. Wir sind direkt bis zur Landzunge Ölüdeniz südlich vom Golf von Fethiye gesegelt. Gleich 3 Ziele liegen hier dicht beieinander: Karacaören, die Insel Gemiller und die Coldwater Bay an der Westseite. Am strahlend weißen Kiesstrand Ölüdeniz ankern wir nur für ein Mittagessen und den Flug mit der Drohne. Das türkisblaue Wasser sieht von oben toll aus aber am Strand ist es uns zu voll. Um die Ecke liegt das ruhige Paradies Karacaören, es begleiten uns 2 Delphine dahin! Die schöne Bucht liegt geschützt von ein paar vorgelagerten Inseln mit byzantinischen Häuserruinen. Der Wirt des einzigen Restaurants hat Bojen ausgelegt und hilft beim festmachen mit den Heckleinen. Wenn man auf dem Balkon seines Restaurants sitzt, hat man einen einzigartigen Blick über die lagunenartige Bucht. Er hat uns frisches Brot gebacken und ein Menü mit Fisch gekocht. Die Liegeplätze sind gratis, das Menü inkl. Getränke hat 25 Euro pro Person gekostet. Die Atmosphäre in der Bucht ist allerdings unbezahlbar! Nur ein paar Seemeilen weiter finden wir die Coldwater Bay, die ab 17 Uhr jeden Tag für Ausflugsboote gesperrt wird und nur für private Yachten geöffnet bleibt. Ali, der Restaurantbesitzer macht uns die heckleinen fest und bekocht uns dann in seiner Taverne mit zauberhaftem Blick. Wir baden im kühlen Wasser der beiden Quellen direkt neben unserem Ankerplatz. Heute morgen sind wir um 6 Uhr ganz alleine in die Geisterstadt Kayaköy gewandert. Es war unglaublich spannend. Die Stadt war bis 1922 von 25000 ethnischen Griechen bewohnt. Sie liegt in einem felsigen Gebirgstal und ist von Feigenbäumen und Macchia überwuchert. Wir waren überwältigt von der Schönheit dieses Ortes. Jetzt liegen wir wieder vor Anker, nur ein paar [...]

Die Ruhe vor dem Sturm: Bozborun

Von |2019-08-19T06:32:16+02:00August 19th, 2019|Kategorien: Worldcruising|Tags: , , , |

Bei Tageslicht sieht man schon von weitem die glänzende Kuppel der Moschee von Bozborun leuchten. In der Bucht westlich des Hafens ist es flach. Wir haben außerhalb des Hafens frei geankert und sind mit dem Dinghy rüber gefahren. Im Hafen selbst gibt es keine Murings, aber viele Poller und Ringe auf der Pier und man benutzt den eigenen Anker. Der Schutz ist rundum gut. Die Gegend ist durch den Bau der typischen Holzschiffe, Gulets, bekannt. Im Winter ist der Hafen mit diesen Schiffen voll belegt, die hierher zur Überholung gebracht werden. Die Gulet-Werften befinden sich auf der Ostseite der Hafenbucht. Hier werden seit 10 Jahren große Segelyachten mit Längen von über 100 Meter gebaut. Tagsüber ankerten wir nördlich der Nordspitze von Kizil Ada herum, wo in der Fahrrinne nur drei Meter Wasser gemessen werden. Einer der besten Spots der Türkei bis jetzt! Am Nachmittag mussten wir unseren Kurs ändern und die Rhodos Marina ansteuern, da ein massiver Sturm aufkam. Wir genießen jetzt 2 Tage Rhodos. Die Altstadt von Rhodos ist wirklich ein riesiges Freiluftmuseum! Am Morgen (bis 10.30 Uhr) ist es hier herrlich in der Stadt und in den Museen, ab Mittag sollte man die Stadt meiden! Tipp: 10 Autominuten von der Marina Rhodos einen sensationellen Beachclub (Oasis) mit Taverna! Neben uns im Hafen liegt eine klassische Swan von einer netten italienischen Familie aus Salerno, deren 47 ft Yacht „Grampus“ sogar im Bildband von Nautor’s Swan verewigt wurde.

Symi: Das Portofino Griechenlands!

Von |2019-08-17T13:59:38+02:00August 17th, 2019|Kategorien: Worldcruising|Tags: , , , |

Die Insel Symi liegt etwa 24 sm nordöstlich von Rhodos und ist ein Kleinod unter den Inseln des Dodekanes. Jeder, der schon einmal in diesem zauberhaften Hafen eingelaufen ist, wird sich immer wieder gerne daran erinnern. Nur 4 Seemeilen trennen diese griechische Insel von der türkischen Küste. Wir teilen uns die Buchten jetzt im August mit den größten Yachten der Welt und am Abend schwirren am Himmel einige Helikopter. Das kenne ich sonst in der Form nur von Porto Cervo...... Die Tavernen sind sehr schön und überraschend preiswert! Wie in diesem Revier üblich liegen die Yachten vor Buganker auf der Nord- und Südseite des Hafenbeckens an. Ab 18 Uhr ist hier die Hölle los. Der tägliche Kampf um die besten Liegeplätze. Es ist zu beachten, dass die beträchtliche Wassertiefe im Hafen auch noch stark schwankt, in Richtung Ausfahrt nimmt die Wassertiefe schnell von 20 auf 40 Meter zu. Beim Ankern sollte man also den Tiefenmesser nicht aus den Augen lassen und hinreichend Kette geben. Wir haben die Nacht in der nächsten Bucht verbracht, die wesentlich entspannter ist: Ormos Pedi Diese große Bucht bietet neben Tavernen vor allem wesentlich ruhigere Ankerplätze als der Hafen des Hauptortes. An der circa 60 Meter langen Versorgungspier kann man gegebenenfalls auch festmachen, allerdings legen hier oft Gulets an, sowie das Wasserschiff aus Rhodos. Mit dem Taxi ist man in zehn Minuten in Symi. Ganz in der Nähe: Das Kloster Panormitis Ebenfalls in sehr schöner, wenn auch ganz anders gearteter Umgebung liegt diese wohl bei allen Winden bestens geschützte Bucht im Süden der Insel. Nahezu rundum geschlossen liegt sie in verhältnismäßig lieblicher Umgebung, an Bebauung fällt nur die umfangreiche und sehenswerte Klosteranlage auf. Man ankert nach Belieben über gut haltendem Grund, gegen Abend kann man eventuell an der Pier längsseits gehen. Tagsüber herrscht durch zahlreiche Ausflugsdampfer [...]

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Die Inseln Chalki und Alimia: Felsen und Superyachten soweit das Auge reicht.

Von |2019-08-15T05:42:38+02:00August 14th, 2019|Kategorien: Worldcruising|Tags: |

Der erste Blick auf Chalki ist fesselnd. Amphitheatralisch auf allen Seiten der kleinen Bucht gebaut erscheint aus dem türkisfarbenen Wasser Nimborio, die Hauptstadt und einzige Siedlung der Insel, wie eine alte, romantische Kinofilmszenerie. Hier im Südosten der Ägäis liebt man es langsamer zu leben und das Glück in der Einfachheit zu finden. Die kleine Insel Chalki ist mystisch und hat eine jahrhundertelange, einzigartige Geschichte: Die Geschichte der Antike, als die blühenden Kupferminen der Insel ihren Namen schenkten (Halkos heißt auf Griechisch Kupfer), sowie der Araber, Genueser und Venezianer, die die Insel besetzten und mittelalterliche Burgen bauten; der Türken, die den Einheimischen im 19. Jahrhundert Privilegien in den Bereichen Wirtschaft und Bildung einräumten, bis hin zu den harten Jahren der Kolonisation durch die Italiener und der großen Abwanderung der Einwohner von Chalki auf die andere Seite des Atlantiks. Bunt bemalte Herrenhäuser im italienischen Stil, mit großen Fenstern und Ziegeldächern, restaurierte neoklassizistische Herrenhäuser und verlassene Kapitänshäuser erzählen die Geschichte einer glorreichen Vergangenheit; Chalki war weltweit für das Schwammtauchen und den blühenden Handel mit Schwämmen berühmt. Wenn man durch die gepflasterten, mit Bugainvilleen und Feigenkakteen geschmückten Gassen der Altstadt schlendert, fühlt man den Respekt der Einheimischen für die natürliche Schönheit und die Ästhetik ihrer Heimat. Wir sind allerdings hier um zur unbewohnten Insel Alimia zu segeln, die sich zwischen Chalki und Rhodos befindet. Es handelt sich um ein Naturparadies mit jahrhundertelanger Geschichte. Sie ist deutlich niedriger als die Nachbarinsel Chalki und wirkt dadurch lieblicher, trotz des geringen Bewuchs. Sie ist unbewohnt, ab und an wird sie von Fischern aufgesucht. Man findet hier eine ganze Reihe von inzwischen verfallenden Bebauungen unterschiedlichster Art, alle Zeugen ihrer jeweiligen Zeit. Die Insel ist für uns interessant, als große Liebhaber von "lost places" und für alle, die Abgeschiedenheit suchen. Keinerlei Versorgungsmöglichkeiten. Es gibt nur eine Bucht zum geschützten [...]

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