Griechenland

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Sonnenaufgang am Felsenkloster

By |2019-06-05T06:13:45+02:00Juni 5th, 2019|Categories: Griechenland, Kykladen, Worldcruising|Tags: |

6 Uhr, hallo wach. Segler sind eben Frühaufsteher. Wir sind schon wieder mit einem geliehenem Roller unterwegs. Für 10 EUR direkt am Hafen und los geht es.... An der östlichen Steilküste der Insel Amorgos klebt 300 Meter über dem Meer in eine Felswand geschmiegt das Felsenkloster Panagia Chozoviotissa, das Erkennungszeichen von Amorgos. Nix wie hoch..... Das schlanke Kloster besteht aus acht Stockwerken und gilt aufgrund seines Ausblicks, seiner seltenen Architektur und seiner einmaligen Entstehungsgeschichte als weltweit einzigartig. Die Gründung des Klosters ist eng mit seinem Namen verbunden: Anfang des 9. Jhds. wurde laut Legende die Muttergottesikone aus Chosovo (Palästina) an Land gespült. Daraufhin wurde dort am Felsabhang das Kloster erbaut. Es gibt einen Schnaps und ein Wasser bei den Mönchen, nachdem wir gefühlte 1000 Stufen hochgegangen sind. Natürlich fliegen wir auch mit der Drohne..... Chora wurde im 7. Jhd. erbaut und liegt im Zentrum der Insel. Dieser alte, malerische Ort erstreckt sich rund um die venezianische Burg mit mittelalterlichem Festungscharakter, die einst die Einwohner vor Piraten schützen sollte.  Die verwinkelten, engen Gassen mit den alten Steinhäusern und Kirchen in typisch kykladischer Architektur sind sehr schön und in den viele kleine Cafés und Tavernen kann man klasse essen. Wir haben auf der Wanderung zum Kloster keine Menschenseele getroffen. Zum Frühstück gab es dann vom Café-Besitzer selbstgemachte Orangen-Ingwer Marmelade und seine Lebensgeschichte gleich dazu. Wundervoll..... 💋🧿🇬🇷

If your dreams do not scare you, they are not big enough.

By |2019-06-05T04:48:46+02:00Juni 3rd, 2019|Categories: Greece, Griechenland, Worldcruising|Tags: |

Amorgos & The Big Blue! Ich sah das Wrack gestern schon weit vor der Einfahrt in die Bucht. Rostfarben. Gigantisch. Sie liegt im tiefsten Blau. Was genau vor 35 Jahren mit der INLAND vor der Westspitze der Insel Amorgos vor sich ging, ist unklar. Sie lief auf Grund und man ließ sie liegen. Der Mann, der das Wrack 1980 entdeckte, hieß Luc Besson und war Regisseur. Der Film “The Big Blue” ist längst Kult geworden für alle, die das Meer lieben. Wer vor dem Wrack ankern will, muss verdammt gut aufpassen. Der Rumpf ist aufgerissen, die rostigen Metallteile ragen heraus. An Deck kann man noch gut das Steuerhaus, das alte Rettungsboot und vieles mehr erkennen. Beängstigend und faszinierend zugleich. Nach unserem riskanten Anker-Manöver, (wir lagen über Nacht mit 3 Leinen am Wrack und 2 an Land!!!!), fliegen wir mit der Drohne über unsere Schiffe. Ich bin froh, dass unsere Freunde Elli und Johannes mit ihrem Schiff "LYS BLANC" dabei sind. Es ist echt viel für mich. Zwei Stunden zuvor lag ich noch im Devils Eye auf Koufonisi in der schönsten Bucht, die ich jemals gesehen habe. Das Teufelsauge sieht von oben herrlich aus. Der Einstieg gelingt nur per Sprung. Die kleinen Kykladen Iraklia, Schoinoussa und Koufonisi sind atemberaubend schön. Vorgestern Morgen um 7 Uhr trafen wir diese alte, fröhliche Griechin. Ein älterer Fischer sprach sie und auch uns! ...an, ob wir mit in den nächsten Ort fahren möchten. Sehr nett.... Hier auf den griechischen Ägäisinseln werden die Menschen so alt wie sonst nirgendwo in Europa. Der Anteil der über 90-Jährigen ist hier zehnmal so hoch wie im europäischen Durchschnitt. Selbst ein 100. Geburtstag ist hier kein besonderes Ereignis. Die bergige Inseln fordern ihren Bewohnern bis ins hohe Alter echt viel Bewegung ab. Massentourismus gibt es hier nicht. Deshalb haben sich [...]

Mykonos: My Bohemian Dream

By |2019-05-29T18:32:03+02:00Mai 29th, 2019|Categories: Griechenland, Worldcruising|Tags: |

Wir waren vor unserem ersten Besuch schon etwas voreingenommen. Viele Segler rieten uns fast ab nach Mykonos zu segeln, sie meinten es wäre hier zu voll und zu teuer. Sind jetzt schon den zweiten Tag hier und sind positiv überrascht. Diese Insel ist entspannt und so durchgestylt. Es gibt keine hässlichen Ecken. Die Altstadt ist klein und bezaubernd. Angelegt ist die Altstadt wie ein weißes Labyrinth, mit Absicht, denn die Piraten sollten sich während ihrer Raubzügen verlaufen. Es liegen auch hier 3 Kreuzfahrtschiffe störend vor „Little Venice“ und den fünf berühmten Windmühlen, aber es ist Vorsaison und es ist morgens noch relativ gelassen in den Gassen. Okay, die Insel ist ein Hotspot: Die Mischung aus traumhaft schönen Sandstränden, wunderschönen Buchten, kristallklarem Wasser, stylischen Hotels, Bohemian Beachclubs, lässigen Läden und spannender Architektur, machen einfach echt Spaß. Wir ankern vor der Stadt, am Kitestrand von Mykonos, allerdings bei SW-Wind, also komplett windgeschützt. Bingo. Wir leihen uns wieder einmal ein Moped und los geht es zum Scorpios Beach. Schicker und hipper als das Scorpios Mykonos kann ein Beachclub eigentlich gar nicht sein. Hier passt alles zusammen – die Atmosphäre zu der Stimmung der schönen Menschen, der Sound zum Dinner und die Umgebung zum Design. Boho Chic beschreibt die schöne Korbbeleuchtung im Ibiza Style, die luftige Open Air Terrasse und die Designer Treibholz-Sunbeds perfekt. Ja, es ist geil, aber es ist international und nicht typisch griechisch.... Aber noch viel besser und richtig griechischen ist Kiki’s Tavern, eine traumhafte kleine Strandhütte ohne Elektrizität mit nur einem Grill, frischem Fisch, Bio-Gemüse und viel Wein. Es gibt kein Telefon oder Website, es gibt nicht einmal ein Wegweiser vor der Tür. Kikis ist authentisch ohne Schnickschnack und Schickimicki, so soll es sein. Coole Leute, feinste Hausmannkost, serviert unter einem schattigen Rebengitter auf einer Terrasse mit einem sensationellen Blick [...]

Segeln um Paros und Naxos: Pures griechisches Inselglück

By |2019-05-27T08:46:04+02:00Mai 26th, 2019|Categories: Griechenland, Worldcruising|Tags: |

Naoussa liegt ganz im Norden von Paros und wirkt auf den ersten Blick eher verschlafen. Zumindest jetzt in der Vorsaison. Am Hafen des Fischerdorfs trocknet der Tintenfisch in der Sonne und blau-weiß gestylte Tavernen warten auf ihre Gäste. Katzen schleichen durch die Gassen oder dösen auf den noch unbesetzen Stühlen. Immer wieder kommt man am Ende einer Gasse direkt am Meer heraus.  Ganz in der Nähe befindet sich der Kolymbithres Beach, der sich in mehrere Abschnitte zwischen runden Felsformationen unterteilt, die an die Strände der Seychellen erinnern. Ein Daybed für 2 mit Sonnenschirm kostet hier 8 EUR am Tag. Besser geht nicht. Mir gefällt an Naoussa die entspannte Mischung aus wunderschöner, weißer Architektur, tollen Shops und Boutiquen von lokalen Designern und schönen Cafés und Bars. Der historische Ortskern ist fast völlig erhalten geblieben, so dass man sich, wie einst die Piraten, schnell in dem Labyrinth von engen Gassen verläuft. Piso Livadi ist ein kleines Dorf Osten von Paros mit einem kleinem Hafen und dem Strand von Logaras, mit goldenem Sand und natürlichem Schatten unter den Seekiefern im oberen Teil. Hafengebühren gab es wieder mal keine.... Naxos: Liegt man vor Anker in Naxos, hat man wieder Postkartenmotiv vor sich: Die typische Architektur der Kykladen erstreckt sich über die ganze Insel, in der Altstadt – der Chora – ist das leuchtende blau-weiße Erscheinungsbild aber am größten. Die beste Art, Naxos-Stadt kennenzulernen, klingt im ersten Moment absurd: Wer sich verläuft, macht die schönsten Entdeckungen. Man geht durch enge, sich schlängelnden Gässchen, biegt um die Ecke, geht nach oben, wieder nach unten – und steht womöglich wieder genau da, wo man abgebogen ist. Überall reihen sich Tavernen, Cafés und Geschäfte aneinander – bis nach oben zur venezianischen Burg, Kastro genannt, von der man einen wirklich umwerfenden Blick hat. Wir ankern vor der Portara von Naxos oder auch das [...]

Athen scheint der Menschheit und dem mediterranen Licht gewidmet …. also: All the way up!

By |2019-04-02T06:35:42+02:00März 30th, 2019|Categories: Athen, Greece, Griechenland|

καλησπέρα σε όλους! aus Athen: Unser erstes Ziel in Athen heute war einer der schönsten Yachthäfen im Mittelmeer: Die beeindruckende Zea Marina in Piraeus. Riesige Yachten reihen sich aneinander und man kann wunderbar in einer der Tavernen essen, zu völlig normalen Preisen. Vom Hafen aus sind es gerade mal 10 km in die Altstadt.... Kunst, Kultur und Kulinarik sind die Hauptzutaten des Athener Lifestyle-Mix.... Die imposante Lage der Stadt, das bunte Nebeneinander von Antike, Mittelalter und Gegenwart, das weiche Licht, dieser endlos blaue Himmel, Street Food vom Feinsten und die Nähe zum Meer machen den Ort zu etwas ganz Besonderem. All the way up! Dieser Blick auf die Stadt, das ferne Meer ganz nah und die umliegende Natur blendet deine Augen, dazu ein wunderschöner Sonnenuntergang. Hört sich gut an, oder? Also meiner Meinung nach sind der Lykabettus- und der Philopapposhügel die schönsten Aussichtspunkte der Stadt. Der Blick auf die Akropolis ist gigantisch. Plaka – der Hotspot am Fuße der Akropolis Am Fuße der Akropolis schlängeln sich enge Gässchen steil den Berg hinauf. Großstadtfeeling? Ganz im Gegenteil! Die kleinen Häuschen verleihen dem Ort einen dörflichen Charakter. Plaka ist einer der ältesten Stadtteile Athens und der Gegenpol zur modernen Gegend der Weltstadt.  Good to know: Der bekannte Monastiraki-Platz ist ein beliebter Treffpunkt. Von hier starten wir jetzt mal unseren Abend... Der herrliche Charme des Unvollkommenen gefällt uns sehr..... Wo Antike und Moderne aufeinandertreffen, pulsiert das Leben! Solltet ihr an einem Sonntag in Athen sein, müsst ihr unbedingt zum großen Flohmarkt, der am Monastiraki-Platz beginnt und sich bis zur Platia Avissinias ausdehnt.  Wir wohnen im neuen, alten Athen: Im historischen Stadthaus des deutschen Architekten Ernst Ziller (Zillers Boutique Hotel) hat man einen atemberaubenden View auf die Akropolis.... Hier noch 2 tolle Ausflüge von Athen aus, die wir nur empfehlen können: Epidauros, die bedeutendste antike Kultstätte für den Heilgott Asklepios! Wir hatten dort [...]

Blauwasserleben: Machen ist wie wollen, nur krasser!

By |2019-03-02T13:42:36+02:00März 2nd, 2019|Categories: Griechenland, Worldcruising|Tags: , , |

Wir sind irgendwie angekommen. Nach abenteuerlichen Etappen mit Zeitplan! von der Ostsee über den englischen Kanal und die Biskaya, bis Frankreich, Portugal und Spanien lernten wir auf dem Weg nach Griechenland den Blauwasseralltag kennen – und lieben. Wir tauchen immer weiter ins Blauwasserleben ein, denn wir wissen jetzt was wir wollen. Buchtenbummeln vor Sardinien, spannende Nachtfahrten nach Sizilien und als einziges Schiff vor Anker in einer einsamen griechischen Traumbucht. Einfach klasse! Bis jetzt war dieses Leben aber auch mit ganz viel Zeitmangel verbunden. Anlegen und festmachen zwei Stunden vor Abflug und wieder mal die letzten am Check In auf dem Weg zurück nach München. Die Zeit war immer knapp! Das soll sich für uns nun endlich ändern.... Mal ehrlich: Unsere größte Schwäche liegt doch im Aufgeben. Manchmal fragten wir uns schon, ob sich unsere Aufgaben im Job mit diesem Blauwasserleben vereinbaren lassen. Jeder Wandel benötigt Zeit. Jede noch so kleine Veränderung, bis hin zum großen Lebensziel, braucht oft länger als wir denken. Die Liebe und Leidenschaft zum Fahrtensegeln veranlasste meinen Mann und Captain von Anfang an zu Höchstleistungen, ohne das sie ihn übermäßig (psychisch) belasten. Ich denke, wer liebt, was er tut, bleibt so nicht nur gesund und glücklich, sondern wird in der Regel auch äußerst erfolgreich. Er ist eben auch unglaublich belastbar..... Ich bin allerdings diejenige, die penibel darauf achtet, dass unsere Ziele auch für alle an Board realistisch bleiben. Außerdem habe ich einen unglaublichen Respekt vor Stürmen und nächtlichen Anlege-Manövern in mir unbekannten Häfen. Anstatt viel zu hoch gesteckten Zielen nachzujagen, habe ich gelernt, dass stattdessen eine gewisse Gelassenheit und Slow Travel unser nächstes Etappenziel ist. Wir brauchen mehr Zeit um unsere Törns richtig genießen zu können. Dies wird ab sofort möglich, juhu! Ich möchte auf meinen Webseiten den einen oder anderen für eine Reise unter Segeln um die [...]

Ein Tag. Nur einer. Am Meer. Vorfreude!

By |2018-02-02T08:55:43+02:00Februar 2nd, 2018|Categories: Griechenland, Worldcruising|Tags: |

Und? Wissen wir noch, wie das ist, im Winter am Meer? Ich habe ein paar Jahre in der Nähe von Venedig am Meer gelebt und habe im Februar immer sehnsüchtig auf die ersten warmen Sonnenstrahlen gewartet. Kann ich das noch beschreiben, wie der Himmel im Winter aussieht und wie es sich anfühlt , wenn die Sonne das Meer alleine zurücklässt? Wie schön sind die Farben, die sich über die endlos langen Sonnenuntergänge dahinziehen? Im Winter, am späten Nachmittag, versinkt die Welt am Meer im Blau noch mehr als am Land. Ach ja..... Jetzt liegen wir mit Victoria vor dem wunderbaren Sizilien und warten wie alle Segler wieder mal sehnsüchtig auf den Frühling. Wir planen bereits unsere Überfahrt durch die Straße von Messina nach Griechenland. Auf der Boot habe ich besonders nette Griechen kennengelernt und viele Angebote für Liegeplätze auf meinem Schreibtisch. So viele Inseln und so viele Möglichkeiten... Kann Griechenland unsere schöne Zeit in Italien noch toppen? Ich bin gespannt....

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